Sonntag, 30. Januar 2011

Einsamer Milchreis

Am Freitag wollte ich Grøt (Milchreich) kosten. Den gibt es jeden Freitag in allen Cafeterias der NTNU, Erasmus Student Network (ESN) lädt dazu ein sich dafür jeden Freitag um 2 im Elektrogebäude zu treffen. Ich habe leider keine Tische des ESN gefunden, Milchreich habe ich trotzdem gegessen. Eine Schüssel Milchreich mit Zimt und Zucker + ein Glas Saft ~ € 3,30. Hat gut geschmeckt, aber eigentlich wollte ich ja nicht alleine essen ... vielleicht schaff ichs ja beim nächsten Mal! Hier ein paar Fotos vom EL-Gebäude:







Danach war ich noch in der Bibliothek. Das Buch, das ich mir eigentlich ansehen wollte, ist leider ausgeborgt. Ich wollte Kopien aus einem anderen Buch machen, aber der Drucker/Kopierer war gerade sehr beschäftigt. Nachdem ich dann nicht mehr warten wollte, bin ich gegangen. Aber nicht ohne vorher ein Foto von der Liege zu machen:

Der Zettel an der Wand dahinter fordert dazu auf, die Liege für einen Power Nap zu nutzen!

Die Studien haben ein Kürzel aus 3 Buchstaben, Vorlesung, die für ein Studium gedacht sind, haben eine Kennzahl, die sich aus dem Studienkürzel + einer Nummer zusammen setzt. Das Buch, das als Hauptreferenz für eine Vorlesung dient, hat die gleiche Nummer wie die Vorlesung! Sehr praktisch. Auf der Bibliotheksseite kann man sich eine Karte der Bibliothek anzeigen lassen und dort ist dann das Regal markiert, in dem das Buch steht. Nummern haben die Regale auch, Probleme ein Buch zu finden sollten nur auftreten, wenn das Buch nicht im Regal steht. ^^

Wieder zu Hause und gleich wieder fort: Einkaufen. Ich habe einen neuen Supermarkt ausprobiert, bei dem es zur Zeit die Pizzen um ~ € 1,26 gibt, das Angebot im anderen Supermarkt gibt es nicht mehr. Leider hatte ich auch hier kein Glück mit meiner Bankomatkarte. Die Entscheidung für MasterCard anstatt Visa werde ich hier jede Woche mindestens 2x bereuen ...

Am Freitag Abend war die Buddy Party, ich bin aber nur auf einer Party davor gewesen. Die Buddy-Party wäre in der Stadt gewesen, das heißt nicht nur spät nach Hause kommen, sondern auch noch zu Fuß gehen, wenn man kein Geld für Taxi oder Nacht-Bus zahlen will. An dem Abend waren sehr viele Leute unterwegs, es gab mehrere Parties in Moholt und das Basement in Haus 24 hatte natürlich offen. Sogar in unserem Haus war das Basement geöffnet. In fast jedem Gebäude hier gibt es ein Basement - einen Raum im Keller - der einer Fachschaft oder so zur Verfügung gestellt wird. Für die Ausstattung bekommen sie Geld von SiT, das ist die Organisation, die auch die Wohnungen hier vermietet. SiT ist eine Non-Profit Organisation, die von Studenten geleitet wird und von Behausung über Sportmöglichkeiten und Kindergärten bis zur Medizinischen Versorgen so ziemlich alles bietet, was man als Student gut brauchen kann.

Die Party war zur späteren Stunde so voll gestopft, dass die Leute im Stiegenhaus bleiben mussten und dort getrunken und sich unterhalten haben. Manche sind auch gleich wieder gegangen, es war einfach nicht genug Platz. Als mein Gesprächspartner sich ein neues Bier holen ging, bin ich kurz darauf von jemanden angesprochen worden: Ich soll doch nicht alleine rum stehen, sondern mich zu ihrer Gruppe hinzu gesellen. Meine neuen Gesprächspartner waren aus Thailand, Serbien und Deutschland. Nachdem die meisten in die Stadt zur Buddy-Party weiter gezogen sind, habe ich mich noch eine Weile nett im Stiegenhaus unterhalten bevor ich nach Hause gegangen bin.

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